Apps und KMU's - Fluch oder Segen?

Im Rahmen des „KMU goes mobile“ Projekts wurde mittels einer Bachelorarbeit von Patrick Schadler die Nutzung von mobilen Applikationen seitens Klein- und Mittelunternehmen untersucht.

128 Mitarbeiter von Firmen mit einer Größe
     - von bis 250 Mitarbeiter Anzahl : ~50%
und
     - mehr als 250 Mitarbeiter Anzahl : ~50%
aus :
     - IT & Internet / Bildung und Training: 40%
     - Metallindustrie / Wissenschaft & Forschung / Öffentlicher Dienst: 20%
gaben an, dass Ihre Firmen:
     - 80% verwenden keine Apps für Marketingzwecke!! Und nur 14% wollen in Zukunft Apps einsetzen.
     - Bei Gewinnung von Mitarbeiter liegt Facebook weit vor Xing und LinkedIn.
     - Apps für Behörden, Stundenaufzeichnungen, Urlaubsanträge usw. werden nicht oder nur vereinzelt verwendet.
     - Nur 6% der Firmen nutzen Apps zur Selbstpräsentation.

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Verwendung  von Apps für Marketing

Warum?

Die Auswertungen haben ergeben, dass die Nutzung von Smartphones bzw. Tablets und der darauf verfügbaren mobilen Anwendungen sehr verbreitet und auch aktiv von Anwenderinnen und Anwendern genutzt wird.

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Nutzung von Apps

Die intensive Nutzung von Social Media Apps konnte nur im Falle von Facebook nachgewiesen werden. Alle anderen sozialen Netzwerke konnten in keiner Umfrage die Mehrheit dazu bewegen bei ihren Service aktiv zu sein. Am ehesten trat die Entwicklung bei den Selbstständigen auf, die mit über 40% der Benutzerinnen und Benutzer auf Business Netzwerken wie Xing oder LinkedIn mit Abstand mehr aktiv waren.
Facebook erzielte in den meisten Umfragen mit großem Abstand die meiste Nutzung.

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Apps von sozialen Netzwerken

Das Thema Shopping über Smartphone Anwendungen schreckt offensichtlich noch viele Anwenderinnen und Anwender ab. Ausnahmen wie Amazon oder eBay können eine Tendenz gegen Shopping-Apps nicht verbessern.

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Apps und Einkaufen

Bei den männlichen Benutzern ist Shpock die beliebteste österreichische Anwendung, willhaben.at ist hier knapp dahinter. Im Gegensatz zu den weiblichen Teilnehmern, finden sich bei den männlichen auch Plattformen wieder, auf denen Automobile angeboten werden.

Ergebnis

• Shopping:
Bei den Befragten, ohne Einstufung in Altersgruppen und Berufsstand, ist vorerst eine Tendenz gegen Shopping übers Smartphone ersichtlich.

• Newsletter:
Anhand der Ergebnisse bezüglich der Nutzung von Newsletter lässt sich daraus
schließen, das Anwenderinnen und Anwender in den seltensten Fällen Newsletter auch wirklich lesen.
In den meisten Fällen sind das nur die Newsletter, die explizit angefordert wurden.
Hingegen können Newsletter die automatisiert verschickt werden, noch dazu ohne personalisiertem Inhalt, kaum jemanden dazu bewegen, diese auch anzusehen.

• Installation von Apps:
Über 86% der Nutzerinnen und Nutzer von mobilen Anwendungen, die in einem Angestelltenverhältnis stehen, installieren ihre Anwendungen selbstständig aus dem Internet und verwenden diese auch. Das ist allerdings auch der geringste Wert unter allen ausgewerteten Berufsgruppen. Von den Selbstständigen nutzen 90% der Befragten die Möglichkeit Apps zu installieren und zu verwenden. Studentinnen und Studenten kommen auf einen Wert von 92% und 100% aller befragten Arbeiterinnen und Arbeiter gaben an, mobile Anwendungen selbst zu installieren und zu verwenden.

• Verwendung von Apps:
Es kann davon ausgegangen werden, dass mit der Bereitstellung von mobilen Anwendungen ein Großteil der Smartphone Benutzerinnen und Benutzer auch erreicht werden kann.

Veranstaltung

Das FH JOANNEUM Projekt „KMU goes mobile" unterstützt Unternehmen bei dieser Aufgabe mittels bereits entwickelten Anwendungen und Tools.
Am 21. November 2014 wird auf der FH JOANNEUM ein Symposium zum Thema veranstaltet. Interessierte Gründer können sich dabei kostenlos unter anderem zu Themen wie Software Design, Social Media Marketing und IT-Security informieren.

 

Anmeldungen unter:

                        Anmeldelink Symposium "Get into my cloud"          oder mit:      einladungqr